Initiative Energieeffizienz-Netzwerke: Die ersten 50 Netzwerke sind gestartet

Bereits über 500 Unternehmen in Deutschland engagieren sich aktiv für Energieeffizienz. Auch die Stahlindustrie in Deutschland beteiligt sich mit zwei Netzwerken an der Initiative der Bundesregierung und Verbänden. Weitere Aktivitäten der Stahlindustrie sind geplant.

Mit dem Energieeffizienz-Netzwerk Elektrostahl, unter Moderation des Stahlinstituts VDEh, und Steel Energy+, dem Netzwerk von thyssenkrupp Steel Europe AG, sind bereits zwei Verbünde mit ingesamt 18 Unternehmen kurz nach dem Start der Initiative aktiv geworden. Damit nimmt die Stahlindustrie mit zwei Netzwerken unter den ersten 50 der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke teil.

Eine Besonderheit ist das Energieeffizienz-Netzwerk Elektrostahl. Hier tauschen sich zur Zeit elf Unternehmen über Effizienzmaßnahmen entlang der Herstellungsroute für Elektrostahl aus. In einem ersten Netzwerktreffen im Februar bei der Deutsche Edelstahlwerke GmbH in Witten ging es zunächst um die politischen Relevanz des Themas Energieeffizienz sowie den organisatorischen Aufbau eines effektiven Energiemanagements innerhalb der Werke. Moderiert wird das Netzwerk vom Stahlinstitut VDEh.

Innerhalb der Energieeffizienz-Netzwerke werden unter anderem einzelne Maßnahmen an den Anlagen diskutiert. Dazu zählt aber auch der Austausch über Maßnahmen, die außerhalb des eigentlichen Produktionsprozesses angesiedelt sind, wie die Nutzung effizienter LED-Technik für die Werkshallenbeleuchtung.

Durch den zielgerichteten Austausch sollen so rund 75 Petajoule Primärenergie bzw. 5 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen bis Ende 2020 eingespart werden. Weitere Stahlunternehmen haben bereits angekündigt, sich an bestehenden Netzwerken zu beteiligen oder weitere zu gründen.

Weitere Informationen