Energieeffizienz-Netzwerk Elektrostahl: Auf den Spuren der Direktreduktion

Das zweite Treffen des Energieeffizienz-Netzwerks Elektrostahl fand vom 6.-7. Juni bei ArcelorMittal in Hamburg statt. Dort besichtigten die Teilnehmer u.a. die einzige Direktreduktionsanlage für Eisenerz in Europa. Das in dieser Anlage hergestellte Direkt reduzierte Eisen (DRI) wird zusammen mit Schrott bei der Produktion von Rohstahl im Elektrolichtbogenofen eingesetzt.

Energieeffizienzmaßnahmen diskutiert

Neben der Werkbesichtigung präsentierten und diskutierten die Netzwerkteilnehmer einen Katalog von 64 Energieeffizienzmaßnahmen und legten das Netzwerkziel fest: Bis Ende 2017 sollen innerhalb des Netzwerks 100 Gigawattstunden eingespart werden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens waren die vier Förderprogramme für Energieeffizienz der Bundesregierung im Rahmen der Initiative „Deutschland macht’s effizient“. Investitions- und Forschungsförderungen durch den Bund standen bei diesem Tagesordnungspunkt im Fokus.

Nächstes Treffen in Sachsen

Das nächste Netzwerktreffen findet im November bei den Schmiedewerken Gröditz und Elbe Stahlwerke Feralpi (ESF) statt. Auch hier wartet auf die Netzwerkteilnehmer ein besonderes Highlight: Als einziger Stahlproduzent in Deutschland betreibt ESF eine ORC-Anlage zur Abwärmeverstromung am Elektrolichtbogenofen und spart damit rund 22.000 Tonnen CO2 im Jahr ein.

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